Familienbibliothek Refaiya

Datenbankgestützte Erfassung, Erforschung und digitale Präsentation der Damaszener Familienbibliothek Refaiya in der Universitätsbibliothek Leipzig

Das Projekt hat die wissenschaftliche Erforschung, datenbankgestützte Erschließung und digitale Präsentation der arabisch-islamischen Privatbibliothek der Familie Rifā‘ī aus Damaskus zum Ziel. Diese 458 Bände umfassende und bis ins 19. Jahrhundert über mehrere Jahrhunderte hinweg vererbte und gepflegte Bibliothek, die den Namen Rifā‘īya („Refaiya“) trägt, ist der kostbare Kern der ca. 3200 orientalischen Manuskripte, die in der Universitätsbibliothek Leipzig aufbewahrt werden. Es handelt sich dabei um ein wohl einmaliges Beispiel einer geschlossenen, traditionellen arabisch-islamischen Familienbibliothek, welche durch den Verkauf nach Deutschland (1853) unversehrt im historischen Bestand gesichert werden konnte. Damit steht die mit Besitzer-, Leih- und Lesevermerken reichlich versehene Handschriftensammlung als beredtes Zeugnis vormoderner islamischer Wissens- und Lesekultur zur Erfassung und weiterführenden Erforschung bereit.

letzte Änderung: 11. Juli 2019